Dieter

Dieter „Bub“ Meurer, geboren 1959 in Engers/ Rhein

Nach Studium der Fächer Latein und Englisch und parallel betriebener Ausbildung zum Maler und Lackierer als Gymnasiallehrer tätig. Von 1999 bis 2003 Studiendirektor am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Westerburg, 2002 Abschluss des Europäischen Weiterbildungsstudiums - Bildungsmanagement, seit 2003 Schulleiter zunächst des Westerwald-Gymnasiums in Altenkirchen, dann des Rhein- Wied-Gymnasiums in Neuwied, anschließend Schulaufsichtsbeamter, verheiratet seit 1982 und Vater einer Tochter und eines Sohnes. Lebt in Westerburg, Westerwald.

Die ersten Gehversuche auf der Gitarre fallen in sein 8. Lebensjahr und bald sollten die ersten Auftritte in der Karnevalshochburg Engers am Rhein folgen. Gleich 3 Jahre hintereinander spielte Dieter Meurer auf Alten- und großen Prunksitzungen vor einem für seine damaligen Begriffe „Riesenpublikum“ von bis zu 2000 begeisterten Leuten. Dann packte ihn - wie sollte es auch anders kommen - der Geist der 70er Jahre und ganz besonders die Songs von Bob Dylan. Es wurde geübt und geübt, und alles, was sich irgendwie vom Gehör her nachspielen ließ, wurde gnadenlos ins Repertoire aufgenommen.

Es folgten eine Reihe erster Auftritte auf den legendären „Folkabenden“ im Pfarrheim zu Engers, zugegebenermaßen noch mit anderen befreundeten Musikern zusammen, denn so ganz sollte das Programm für einen ganzen Abend noch nicht reichen.

Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man als den ersten „richtigen Gig“ den im Pfarrheim in Bendorf/Sayn im August 1974 bezeichnen kann. Das war sozusagen der wirkliche Anfang der Keimzelle von dem, was viele Jahre später alles entstehen sollte.

Von da an spielte „Bub“ Meurer auf zahlreichen Auftritten in der ganzen Region, und es festigte sich nach und nach die Vorliebe für die Songs der Woodstockära, eine Musik, die beide nicht mehr loslassen sollte.

Ende der siebziger Jahre spielte er nach dem Abitur in der Neuwieder Funk- und Rockband „Decolté" und bereicherten die Szene nicht nur mit ihrem Gitarrenspiel auf der neu erstandenen „Ibanez George Benson-Gitarren“. Jetzt wurde es immer elektrischer und lauter. Zur gleichen Zeit aber etablierte Dieter Meurer seinen eigenen Sound, vor allem mit ihrem bis heute als Markenzeichen ausgeprägten, Gesang.

Es sind nun mehr als 45 Jahre, die Dieter Meurer in verschiedensten Formationen und unterschiedlichen Soloprojekten singt, textet, komponiert und musiziert. Ganz verschiedene Begegnungen mit anderen Musikern, Malern und Dichtern haben der Musik einen ganz bestimmten Stempel aufgedrückt.

Dieter Meurer hat nach einigen Jahren in der Funk- und Rockmusik 4 Jahre lang als Gitarrist und Sänger in der moselfränkischen Folk-Rock-Gruppe „Waremnet?“ gespielt.

Parallel dazu arbeitete er zusammen mit Harald Becker, ehemals Mitglied des Duos „Edelzwicker“, im Duo „Lied und Klang“, das sich durch Liedermacherei und instrumentale Gitarrenmusik einen Namen gemacht hat. Zwei Dinge spielen für die Entwicklung seiner Musik eine zentrale Rolle. Zum einen begleitete Dieter Meurer viele Jahre lang die Maler und Bildhauer Ulla Windheuser- Schwarz und Racid Ismail aus Aserbaidschan musikalisch auf vielen Kunstausstellungen im ganzen Bundesgebiet, wodurch viele eigens dafür komponierte Stücke entstanden sind. Zum anderen gab die Zusammenarbeit mit dem Lyriker und Kulturpreisträger Franna Schmitz aus Linz am Rhein ständig Anlass, das Repertoire auf vielen Dichterlesungen, die musikalisch umrahmt werden, zu erweitern.

Seit neun Jahren tritt Dieter Meurer zusammen mit dem Autor und Mitherausgeber einiger Bücher Rolf Eisel auf, mit dem in der Formation „UNISONO“ ein auf vielen Lesungen präsentiertes Programm aus Lyrik und auch auf CD erhältlicher Musik entstanden ist.

2003 gründete Dieter Meurer die Band „Woodenmusic“, die bis zum Jahre 2014 mit Musik der Woodstockära auf unzähligen Auftritten begeisterte.

Zusammen mit seiner Tochter Sarah hat er 2010 mit „Murphy’s Law“ ein neues musikalisches Projekt gestartet.

Doch auch solo ist Dieter Meurer weiter unterwegs, wie beispielsweise im Vorprogramm des weltbekannten kalifornischen Akusitkgitarrenstars Alex de Grassi im März 2015, der in der Schlosskirche in Westerburg sein einziges Deutschlandkonzert im Rahmen seiner Europa-Tournee gab.

Seit 2019 spannt Dieter Meurer in seinem neuen Solo-Programm „ZEITenLUPE“ einen musikalisch-literarischen Bogen, der unter dem Motto „vom Blues'n Folk zum Punk'n Roll“ unbekannte eigene, längst in Vergessenheit geratene und vielleicht bisher verkannte bekannte Songs aus mehreren Jahrzehnten von der eigenen musikalischen Menschwerdung in den 70-er Jahren bis heute zu einem Programm vereint, das endlich einmal gründlich mit all den Irrungen und Wirrungen aufräumt, die so manchen Song umgarnen. „ZEITenLUPE“ macht gespannt auf ein Potpourri von Liedern, Texten und Hintergrundinformationen, die neugierig machen, ihre „ganze Seele“ preisgeben, aber auch tiefe Nachdenklichkeit über so manches Ereignis hervorrufen, das sich in einer auch stilistisch bunt gemischten Mixtur von „unbekannten, vergessenen oder verkannt bekannten“ Songs verbirgt.

Mit all diesen Formationen oder allein kamen so viele hundert Auftritte auf namhaften Festivals bis hin nach Italien und Frankreich zustande. Rundfunk- und Fernsehauftritte folgten und eine Reihe von Schallplatten und CDs wurden eingespielt.

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